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AK Klima der Härtenliste

Die Landesregierung hat das Thema Klimaneutralität als Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit definiert. Bis 2050 soll in Baden-Württemberg im Vergleich zum Jahr 2010 nur noch 50 Prozent der Energie verbraucht und diese zu 80 Prozent durch erneuerbare Energien gewonnen werden. Auch weiterhin soll sich unser Land als Wirtschafts- und Hochtechnologiestandort dynamisch weiterentwickeln und es sich für Bürgerinnen und Bürger lohnen in Baden-Württemberg zu leben und zu arbeiten.

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Klimawandel wird immer lokal erfahren und muss deswegen in der Kommune begonnen und als politische Aufgabe angenommen werden. Menschen müssen angesprochen und motiviert, Konzepte entwickelt und Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören insbesondere engagierte Bürger (z.B.  aus Agenda 21-Gruppen), Architekten, Handwerker, Wohnungsbauunternehmer sowie Energie-Landwirte sowie regionale Energieagenturen.

Auch die Gemeinde Kusterdingen hat bereits zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit erfolgreich umgesetzt. Sie hat im Jahre 2018 eine Einstiegsberatung zum kommunalen Klimaschutz beauftragt und Handlungsfelder des kommunalen Klimaschutzes erarbeitet . Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, Klimaschutzaktivitäten in den Sektoren kommunale Liegenschaften, Privathaushalte, Wirtschaft und Verkehr zu intensivieren. Es werden passende Förderprogramme von Bund und Land benannt und ein möglicher Zeitplan hinterlegt.

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Die Härtenliste Umweltschutz und Demokratie e.V. hat in der Hauptversammlung 2020 das Thema Klimaneutralität als inhaltlichen Schwerpunkt beschlossen und sieht sich in der Verantwortung auf kommunaler Ebene einen Beitrag dazu zu leisten. Wir sind überzeugt, dass eine rasche Reduktion der Treibhausgasemission notwendig ist um die Auswirkungen auf unser Leben und unsere Umwelt zu minimieren und um einen adäquaten Beitrag zu der Verschärfung des europäischen Klimaschutzziels zu erbringen.

Der Arbeitskreises Klima der Härtenliste will auf die Erfolge der letzten Jahre hinweisen, Bürger, Unternehmer und Verwaltung ermutigen, den gestarteten Prozess wieder zu intensivieren, unser Handeln an diesem Ziel auszurichten und gemeinsam Lösungen umzusetzen. Interessierte Bürger sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Josef Göppert
Arbeitskreis Klima, Vorstand der Härtenliste für Umweltschutz und Demokratie e.V.